ProfText-Erkennungsregeln
Jeder Text, den Sie in ProfText einfügen, wird anhand von 30 Erkennungsregeln geprüft. Zu jeder Regel gibt es eine öffentliche Referenzseite mit Erläuterungen dazu, was erkannt wird, warum das Muster relevant ist und wie es behoben werden kann. Die Seiten sind sprachabhängig verfügbar (EN / FR / ES / DE / IT, sofern unterstützt).
Alle unten aufgeführten Regeln laufen in der kostenlosen Version direkt im Browser. Keine Anmeldung erforderlich.
Muster KI-generierter Sprache (10)
Wortschatz- und Strukturmerkmale, die in Texten von ChatGPT, Claude, Gemini und anderen Sprachmodellen deutlich häufiger auftreten als in natürlicher menschlicher Sprache. Nützlich sowohl zur Erkennung als auch als Ansatzpunkt für stilistische Verbesserungen.
Zitatprüfung (1)
Erkennung und Überprüfung wissenschaftlicher Quellenangaben. Sprachmodelle erzeugen häufig plausibel wirkende, aber erfundene Quellen. ProfText gleicht jedes erkannte Zitat mit dem offenen Forschungsindex OpenAlex ab.
Zeitliche Unschärfe (4)
Zeitangaben, die schnell an Klarheit verlieren. Formulierungen wie 'letztes Jahr', 'kürzlich' oder 'im frühen Frühling' funktionieren im Gespräch, sind aber problematisch in Texten mit längerer Lebensdauer.
Deiktische Mehrdeutigkeit (4)
Verweiswörter wie 'oben', 'unten', 'dies' oder 'das Folgende' hängen vom Layout ab. Beim Kopieren, Übersetzen oder auf mobilen Geräten kann ihr Bezug verloren gehen. Besser ist die direkte Nennung des gemeinten Begriffs.
Veraltende Aktualitätsbehauptungen (3)
Begriffe wie 'neueste', 'neu' oder 'aktuell' verlieren unmittelbar nach der Veröffentlichung an Aussagekraft. Verwenden Sie stattdessen konkrete Datums- oder Versionsangaben.
Unklare Zeitdauer (3)
Formulierungen wie 'kurze Zeit', 'einige Monate' oder 'von Zeit zu Zeit' sind zu ungenau für belastbare Aussagen. Präzise Zeiträume schaffen Klarheit.
Nicht verankerte Reihenfolgen (2)
Begriffe wie 'vor', 'nach', 'seit' oder 'bis' benötigen einen klaren Bezugspunkt. Ohne diesen werden zeitliche Aussagen schwer überprüfbar.
Füllphrasen (3)
Standardisierte Einleitungen und Schlussformulierungen verlängern Texte oft ohne zusätzlichen Informationswert. Ihr Entfernen verändert die Aussage meist nicht.
